KI startet mit Neuwahlen ins Jubiläumsjahr

Die Kaufbeurer Initiative ist mit einer sehr gut besuchten Mitgliederversammlung in ihr 25. Vereinsjahr gestartet. 58 Mitglieder waren gekommen, um im Gasthaus Belfort den anstehenden Neuwahlen einen würdigen Rahmen zu verleihen und die Berichte von Vorstand Ernst Holy und Schatzmeister Günther Seydel entgegen zu nehmen.

Ernst Holy konnte von erfolgreichen Veranstaltungen mit Lebender Krippe, Lagerleben, Sommerfest und einer Sondervorstellung im Puppentheater berichten. Er lenkte den Blick der Mitglieder dann auf das anstehende Jubiläumsjahr, das mit der 25. Lebenden Krippe am 17. und 18. Dezember eingeläutet wird. Weiter sollen die Mitglieder mit kleinen, aber feinen Veranstaltungen über das ganze Jahr für ihre Treue und Mitarbeit belohnt werden. 2. Vorstand Alex Uhrle stellte dann die Planungen für eine Abschiedsveranstaltung im alten Eisstadion vor, deren Reinerlös die KI, wie ja schon von der Lebenden Krippe gewohnt, wohltätigen Zwecken zur Verfügung stellen wird. In Kürze soll dieses Ereignis den Medien und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

 

Günther Seydel stellte in seinem sehr positiven Kassenbericht nicht nur die Entwicklung des vergangenen Jahres vor, sondern zeigte auch die Entwicklung in seiner über zwanzigjährigen Tätigkeit als Schatzmeister der KI auf. Besonders stolz können die vielen Helfer auf über 70.000,-- € Spenden in den vergangenen 24 Jahren Lebende Krippe sein. Einen Hauptaugenmerk lenkte er auf die Fixkosten dieser Veranstaltung, welche mit ca. 4.000,-- € jährlich zu Buche schlagen. Dabei sind Werbung, Miete, Versicherung und Reparaturen wesentliche, jedoch gerne übersehene Hauptfaktoren. Zusammen mit den bewusst familienfreundlichen Preisen lässt dies die bisherige Spendensumme noch beeindruckender erscheinen. Die Kassenprüfer attestierten dem Schatzmeister und der gesamten Vorstandschaft eine hervorragende Arbeit und die Entlastung durch die Mitglieder fiel dementsprechend einstimmig aus

 

Wichtigster Punkt der Tagesordnung dieser sehr harmonischen Mitgliederversammlung war dann die turnusgemäße Neuwahl. Hier wurde der gesamte geschäftsführende Vorstand mit 1. Vorstand Ernst Holy, 2. Vorstand Alexander Uhrle, 3. Vorstand Thea Egermann, Schriftführer Jürgen Feldmeier und Schatzmeister Günther Seydel einstimmig wiedergewählt. Von den bisher vier Beiräten hatten sich Julia Uhrle und Günther Christmann nicht mehr zur Wahl gestellt – sie wurden mit Applaus und einer Flasche Sekt verabschiedet. So wurden ebenfalls einstimmig Angelika Lausser und Werner Lindner bestätigt und Dieter Frei, Achim Gelhaar und Stephan Kopetzky neu in den Beirat gewählt. Besonders stolz präsentierte die alte und neue Vorstandschaft dann mit Julia Egermann, Caro Merath, Jens Schnettler, Friedemann Scholz und Werner Stumpe fünf neue Beisitzer, die den Vorstand projektbezogen unterstützen werden. Sie alle sind bereits in den verschiedenen Veranstaltungen der KI in führenden Funktionen eingebunden. Somit konnte die Kaufbeurer Initiative im Jubiläumsjahr alle 15 möglichen Positionen der erweiterten Vorstandschaft bestens besetzen und kann so in den nächsten drei Jahren der neuen Wahlperiode alle anstehenden Aufgaben meistern.

 

Mit einer kleinen Beitragserhöhung um 5,-- € sowohl für Einzelmitglieder als auch für Ehepaare will die Vorstandschaft die Mitgliedschaft für Ehepaare noch interessanter machen und gleichzeitig trotz sehr guter Kassenlage weitere Freiräume einerseits für vereinsinterne Veranstaltungen, andererseits aber auch für noch stärkeres soziales Engagement schaffen. Der Ausblick auf das anstehende Jubiläumsjahr mit vielen Veranstaltungen rund um die Höhepunkte Lebende Krippe, Lagerleben und Sommerfest rundete eine gelungene und zeitlich straff geführte Versammlung ab.

 

Foto: H. Körber

Kaufbeurer Initiative besucht das Puppentheater Kaufbeuren

Am vergangenen Samstag besuchte die Kaufbeurer Initiative e. V. mit rund 50 Personen das bekannte Kaufbeurer Puppentheater. Die auf etwa 1,5 Stunden gekürzte Fassung der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart begeisterte alle Anwesenden. Die liebevoll vorgetragene Oper sorgte durch eine herausragende Arbeit der insgesamt 14 (!) Figurenspieler für höchste Unterhaltung. Gerade der etwas vorlaute Papageno kam bei den Zuschauern besonders gut. Nach der Vorstellung gab es noch Führungen durch das Puppentheater und einen Blick hinter die Kulissen. Sämtliche Figurenspieler und Helfer arbeiten ehrenamtlich und üben bis zu dreimal die Woche. Es wird keine Figur von nur einer Person gespielt, sondern es finden während der Darstellung Übergaben der Puppen statt, wovon der Zuschauer nichts merkte. Nach der kulturellen Unterhaltung lud die KI noch zu einer Verköstigung in Form von kleinen Häppchen und Getränken ein.
Die Besucher der KI waren sich einig: Das Kaufbeurer Puppentheater ist der berühmten Augsburger Puppenkiste ebenbürtig.

Die Kaufbeurer Initiative e. V. bedankt sich herzlich beim Team des Kaufbeurer Puppentheaters sowie den Helfern, die einen wunderbaren Abend ermöglichten. 

 

 

KI Fraktion informiert sich über die Tierhaltung des Circus Krone

Zirkus und Tiere gehören für viele Menschen einfach zusammen, aber die Tierhaltung in Zirkusunternehmen wird durchaus auch kritisch betrachtet.

 

Deswegen informierte sich die Stadtratsfraktion der Kaufbeurer Initiative am Dienstag, 16.8.2016 über eine Stunde lang unter kundiger Führung intensiv über die Tierhaltung beim Circus Krone. Herr Keller vom Circus Krone führte durch das Gelände, erklärte die speziellen Schwerpunkte bei der Haltung der verschiedenen Tierarten und stand für Fragen zur Verfügung.

Unser Eindruck war, dass sämtliche Tiere des Circus Krone über angemessen großzügige und saubere Freigehege verfügen, in denen sie auch zwischen Sonnen- und Schattenplatz sowie Innen- und Außenbereich wählen können. Alle Tiere konnten sich in den Gehegen frei bewegen und für jede Tierart standen passende Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Alle Tiere machten einen sehr gepflegten und zufriedenen Eindruck, so wie man es von Tiergärten her kennt.

Besonders belastend werden allgemein die Fahrten zwischen den Aufführungsorten angesehen. Die Transporte des Circus Krone dauern allerdings höchstens zwei Stunden, und die begleitenden Untersuchungen bestätigen, dass keine ungewöhnliche Stressbelastung vorliegt.

Der Circus Krone überzeugt durch eine vorbildliche Tierhaltung und beeindruckende Auftritte der Tiergruppen vor Publikum. Es entsteht der Eindruck einer engen, positiven Verbindung zwischen Mensch und Tier.“

Sommerfest 2016

Erstmalig feierte die KI ihr Sommerfest auf der Terrasse des Offizierskasinos an der Apfeltranger Straße. Der 1. Vorsitzende Ernst Holy begrüßte über 130 Mitglieder, Helfer und Unterstützer der KI, allen voran Herrn Oberbürgermeister Stefan Bosse mit Partnerin.
Unserem Güschi gelang wieder einmal eine hervorragende musikalische Gestaltung mit Live-Musik, die Mitwirkung von Gästen war dabei ein besonderes Erlebnis.
Thea Egermann sorgte mit ihrem Team für das leibliche Wohl. Es gab verschiedene Braten mit Kartoffelsalat, Kässpatzen mit gem. Salat und später noch Käseplatten.
Das Wetter war super und alle Besucher waren sich einig, es war wieder einmal ein gelungenes Fest der Kaufbeurer Initiative.
Die KI dankt allen Mitwirkenden herzlich für ihr Engagement, und wir danken auch dem Betreiber des Offizierskasinos und seinem Team für die sehr freundliche Aufnahme und den vorzüglichen Service.

 

Ein paar Fotos vom Sommerfest gibt es hier in unserer Galerie. 

KI Fraktion informiert sich über Memmingens Innenstadt-Bepflasterung

Am Montag, den 11.07.16, informierte sich die KI-Fraktion über die Pflasterung der Innenstadt in Memmingen. Dazu traf sich die KI mit Vertretern der Stadtrates Memmingen und der Wirtschaft. Bei der Besichtigung der neu gestalteten Flächen wurden die beim Bau gemachten Erfahrungen der Stadt, des Handels und der Anwohner weitergegeben. Die Fußgängerzone in MM wurde nach 2 ½ Jahren Bauzeit 2015 fertiggestellt, und als Fazit kann zusammengefasst werden: 

„Es kam zu Umsatzeinbußen, bei Geschäften mit überwiegend Laufkundschaft teilweise sogar zu erheblichen Umsatzeinbußen, aber nach Fertigstellung wurde mehr Umsatz registriert und die Attraktivität der Innenstadt wurde erheblich gesteigert.“

Für die Akzeptanz der Baumaßnahme in der Bevölkerung und besonders bei den Geschäften ist neben einer guten Kommunikation wichtig, dass die Arbeiten zügig durchgezogen werden. Das heißt: Eine Koordination aller Sparten; Kanal, Wasser, Strom, Kommunikation usw. ist dringend notwendig. 

Gefallen fand die Aktion „Wir rollen für Sie den roten Teppich aus“. In der ganzen Innenstadt von MM wurde ein roter Teppich für die Zugänge zu den Geschäften verlegt.

Eine attraktive Fußgängerzone lebt von den Geschäften. Darüber hinaus wäre zu beachten, dass die neue Fußgängerzone eher zurückhaltend mit Stadtmöblierung ausgestattet werden soll. Die neu gestaltete Fläche soll als solches wirken und auch Platz zum konsumfreien Verweilen bieten. 

Insgesamt ist festzustellen, dass sich der Aufwand für die Neugestaltung auf jeden Fall lohnen wird und eine erhebliche Steigerung der Aufenthaltsqualität zu erwarten ist. 

 

Bericht aus der Stadtratssitzung vom 28. Juni 2016

 

Der Jahresbericht der beiden Jugendbeauftragten: Hier wurde die Aufgabe und die Funktion des Stadtjugendringes mit allen Einrichtungen vorgestellt, ebenso die Ergebnisse des 2. Jugendforums mit den Wünschen der Jugendlichen an den Stadtrat. z.B. eine Bowlingbahn

 

Zudem wurde der Jahresbericht wurde von der Beauftragten des Stadtrates für das Altersheim am Gartenweg für das Berichtsjahr 2015 vorgetragen. 

 

Gestellte Anträge, welche schon im Jugenhilfeausschuss positiv empfohlen wurden: 

 

Zuschussantrag zur Berufsorientierungsmaßnahme in der Gustav-Leutelt-Schule.                                
Hier ist eine möglichst erfolgreiche Gestaltung des Übergangs Schule –Beruf vor allem im Bereich der Mittelschulen ein besonderes politisches Ziel.  Der Arbeitsmarkt verlangt zunehmend qualifizierte Arbeitskräfte. Der realistischen Berufsorientierung, gerade für sozial benachteiligte Menschen, kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu. Sie wird begleitend von der der 7. – 9- Jahrgangsstufe durchgeführt. Diese Maßnahme wird über Kaufbeuren aktiv mit 10.000,-- € für das Schuljahr 2016/2017 bezuschusst.

 

Erweiterung der Jugendsozialarbeit an Schulen.

Nach Überprüfung des Bedarfs der personellen Ausstattung wurde die Jugendsozialarbeit an den verschiedenen Schulen insgesamt um eine Vollzeitstelle erhöht.

 

 

Antrag der CSU-, KI- und FWG-Fraktion gemäß § 39 Geschäftsordnung „Neubau eines Polizeigebäudes":

 

1.       Der Stadtrat der Stadt Kaufbeuren begrüßt die Pläne des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, in Kaufbeuren ein neues Polizeigebäude zu errichten. Er bekräftigt zugleich eine hierzu im Stadtrat 2012 verabschiedete Resolution.

2.       Die Stadt Kaufbeuren unterstützt den vom Ministerium vorgeschlagenen Standort am Gelände des bisherigen Eisstadions.

3.       Die für den Neubau der Polizei- und gegebenenfalls weiterer staatlicher Behörden – nicht benötigten Flächen können  gegebenenfalls zur Arrondierung des Jordan-Parks verwendet werden, wenn und soweit seitens der staatlichen Nutzung keine Einwände entgegenstehen. Die hierfür anfallenden Kosten werden von der Stadt Kaufbeuren getragen.

mit anschließender Begründung.

 

Anmerkung dazu: Dieser Antrag wurde in der Verwaltungsausschusssitzung am 14.06.2016 schon besprochen und mehrheitlich positiv, mit den Gegenstimmen und ohne große Nachfragen der SPD-, Grünen- und FDP-Fraktion, an den Stadtrat weiterempfohlen.

 

Zunächst wurde dem Leiter der Polizeiinspektion Kaufbeuren Herrn Thomas Maier erlaubt, aus der Sicht der Polizei ein Statement abzugeben. Hier hat Herr Mayer deutliche Worte und Gründe für ein neues Polizeigebäude am vorgeschlagenen Standort gesprochen.

 

Zu Beginn der Debatte war man sich relativ schnell  bei Punkt 1 und Punkt 3 einig.

Bei Punkt zwei wurde von der SPD gefordert den ganzen Jordanpark einzubringen, damit sich das Ministerium selbst einen geeigneten Standort aussuchen kann.

Es wurde ignoriert, dass schon im Verwaltungsausschuss der Antrag eingebracht und besprochen wurde. In dieser VA-Sitzung wurde erläutert, dass bei Punkt 2 mit dem Gelände Eisstadion auch das Gelände beim früheren Gasthaus „Bad“ mit einbezogen ist. Hierzu kamen, wie oben bemerkt, keine weiteren Nachfragen aus den entsprechenden Fraktionen.

Dies wurde in der Stadtratssitzung dann deutlich nachgeholt. Es folgte eine ausführliche Diskussion, welche überwiegend um das Einbeziehen des ganzen Jordanparks und den Begriff „Umgriff“ betraf. Eisstadion/Umgriff bedeutet, dass auch Flächen um das Gelände des ehemaligen Eisstadions gemeint sind. Dies war aber dem ehemaligen Stadtbaurat zu wenig. Es wurde vehement verlangt, zunächst die entsprechenden Untersuchungen abzuwarten, eine Machbarkeitsstudie zu entwickeln usw. und dann das Ministerium entscheiden zu lassen, wohin das Polizei- oder Behördengebäude gebaut werden soll. Dazu wurde eine Veränderung des Antrages mit einem 2seitigen Vorschlag beantragt.

Für Herrn OB Bosse war es sehr schwierig zu erklären, dass dem Ministerium egal ist, welche Untersuchungen durchgeführt werden müssen, wenn etwas nicht in Ordnung ist, muss es sowieso die Kommune regeln. Wichtig ist es, diesen Beschluss zu fassen, damit ein Signal an das Innenministerium geht, dass Kaufbeuren einen Standort für das Gebäude anbieten kann.

Nach ca. 1-stündigem Meinungsaustausch beantragte H. Häußer das Ende der Debatte.

Man kam zur Abstimmung, die wie folgt ausging:

Punkt 1 – einstimmig

Punkt 2 – mit Ergänzung Eisstadion/Umgriff mit einer Gegenstimme

Punkt 3 – einstimmig

 

„Gut Ding braucht Weile“

 

Angelika Lausser

 

 

 

 

 

  

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