Gemeinsame Resolution von CSU, FW und KI zum barrierefreien Bahnhof

Die KI, CSU und FW haben gemeinsam eine Resolution an den Stadtrat gestellt. Ziel ist es den Ausbau des barrierefreien Bahnhofs voranzubringen.

Zur Vorgeschichte:

Anfang des Jahres hat H. Pohl allen Stadtratsfraktionen ein Gesprächsangebot übermittelt. Dieses Angebot hat die KI-Fraktion angenommen.

Bei dem Gespräch ging es um die Möglichkeit einer Zusammenarbeit und eine Art Vergangenheitsbewältigung. Es wurde klar angesprochen was einem gepasst hat und was nicht. Im Zuge dieser Unterhaltung hat H. Pohl klargestellt, dass er mit einer Zeitungsanzeige am Ende der letzten Kommunalwahl, über das Ziel hinausgeschossen sei und entschuldigte sich bei uns. Diese Entschuldigung wurde angenommen.

Die KI will dazu beitragen, atmosphärische Störungen im Stadtrat zu beseitigen und lädt alle Fraktionen dazu ein. Nach unserem Motto "Das Beste für die Stadt" wollen wir wichtige Themen gemeinsam angehen und wir sehen, nicht nur mit dieser Resolution, gemeinsame Schnittmengen.

 

Nachfolgend der Wortlaut der Resolution:

Barrierefreier Bahnhof —Jetzt!

Der Stadtrat der Stadt Kaufbeuren beschließt folgende

Resolution:

Kaufbeuren braucht einen barrierefreien Bahnhof! Wir fordern die Verantwortlichen bei der Deutschen Bahn sowie beim Bund (Bundesregierung und Deutscher Bundestag), aber auch den Freistaat Bayern (Bayerische Staatsregierung und Bayerischer Landtag) auf, umgehend die Weichen dafür zu stellen, dass der Kaufbeurer Bahnhof bis 2021 komplett barrierefrei ist.

Kaufbeuren ist mit 45 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt südlich von München. Bayernweit liegt Kaufbeuren auf Platz 22, in Deutschland auf Platz 244 in der Rangliste der größten Städte. Der Bahnhof gehört mit beinahe 5000 ein- und aussteigenden Fahrgästen unter den insgesamt 4500 Bahnhöfen und Bahnhalten zu den großen in Deutschland. Dennoch ist er nicht barrierefrei erreichbar.

Barrierefreiheit ist eine Vorgabe der UN-Behindertenrechtskonvention. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen haben einen Anspruch auf barrierefreien Zugang zu öffentlichen Einrichtungen und somit auch zu Bahnhöfen, Wir akzeptieren es daher nicht, wenn Barrierefreiheit nur in Angriff genommen wird, sofern anderweitiger Sanierungsbedarf besteht.

Die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag haben die Barrierefreiheit in vielen Debatten und Willensbekundungen zu Recht als zentrale Aufgabe bezeichnet und ihre Bedeutung hervorgehoben. Diese selbst gesteckten Ziele gilt es nun praktisch umzusetzen und den Menschen in Kaufbeuren und dem umliegenden Ostallgäu ein barrierefreies Mobilitätsangebot zu machen.

Der Bund soll auch als hundertprozentiger Eigentümer der Bahn seinen Einfluss dahingehend geltend machen, dass die DB Station und Service AG die Planung und die Realisierung des barrierefreien Ausbaus unverzüglich in die Hand nimmt. Eine reine Orientierung am Sanierungsbedarf des gesamten Baukörpers ist weder zielführend noch entspricht es den Vorgaben der Behindertenrechtskonvention.

 

Auch wenn die originäre Zuständigkeit bei der Bahn und beim Bund liegt: Auch der Freistaat Bayern ist hier gefordert. Der Bayerische Ministerpräsident hat in seiner Regierungs-erklärung im Oktober 2013 das Ziel vorgegeben, Bayern solle bis 2023 im öffentlichen Raum und im Personennahverkehr barrierefrei sein. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert der Freistaat Bayern im „BayernPaket" den barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen, auch wenn dies nicht originär zum Aufgabengebiet des Freistaats gehört. Die Staatsregierung soll nun Kaufbeuren nachträglich in den Projektzeitraum 2019 bis 2021 aufnehmen und der Bayerische Landtag die hierfür erforderlichen Mittel im Haushalt bereitstellen (Planungskosten im Nachtragshaushalt 2018, die Umsetzung der Maßnahme in den folgenden Haushaltsjahren).

Übergabe der Spenden der Lebenden Krippe 2016

Dieses Jahr feierte die Lebende Krippe der Kaufbeurer Initiative das 25jährige Jubiläum.
Erstmals erfasste die Grippewelle so viele Mitwirkende und Helfer, dass es erhebliche Engpässe bei der Besetzung der einzelnen Bereiche gab. Darum geht ein besonderer Dank an all die Personen, die kurzfristig eingesprungen sind. Anlässlich der 25jährigen Geschichte wurde ein ökumenischer Gottesdienst an der Lebenden Krippe gefeiert. Er fand großen Anklang und Zuspruch.
Als Reinerlös können dieses Jahr 4.000 € gespendet werden. Der Betrag geht wie immer, in Kleinbeträgen, an Bedürftige von Stadt und Land. Die Übergabe erfolgt durch die Personen, die die Bedürftigen betreuen oder kennen. Insgesamt hat die Kaufbeurer Initiative in den 25 Jahren 75.000 € gespendet.
Ein besonderer Dank geht an die Musikgruppen von Stadt und Land, die die Lebende Krippe musikalisch umrahmen.

Spendenübergabe Lebende Krippe

Personen auf dem Bild:

Pfarrerin Britta Gamradt  (Dreifaltigkeitskirche)

Pfarrer  Bernhard Waltner (St. Martin)

Johann Marschall (SKM)

Hubert Eibner (Kath. Evang. Soz ialstation)

Günther Seydel (Schatzmeister KI)

Erika Holy (Spendenhut Krippe)

Ernst Holy (1. Vors. KI)

Anträge zu Wertstoffhof und Schwanenweiher

Die KI hat Anfang des Jahres 2 Anträge, gemeinsam mit der CSU, an den Oberbürgermeister gestellt:

1. Errichtung eines überdachten, akzeptablen und permanent nutzbaren Wertstoffhofs, nach heutigen Standards, an der Mindelheimer Straße.

Planungskosten sind im HH 2017 eingestellt.

Der Verwaltungsausschuss stimmte am 24.01.17 bei den Haushaltsberatungen einstimmig zu.

 

2. Das Bauvorhaben „Forettle“ schreitet voran. Wir wollen die gegenüber liegende Seite aufwerten, insbesondere geht es uns, um die Aufwertung des derzeit unansehnlichen Areals am Schwanenweiher.

 

Der Antrag wurde einstimmig positiv an die Verwaltung empfohlen, um weitere Verhandlungen mit Grundstückeigentümer zu führen.

Hockey for Hope - humedica Cup 2017

 

Unter dem Motto „Hockey for Hope“ findet im am 24. und 25. Juni 2017 der humedica-Cup in Kaufbeuren statt. Die Kaufbeurer Initiative veranstaltet das Benefiz-Inlinehockey-Turnier im Rahmen des 25-jährigen Vereinsjubiläums. Austragungsort ist das Kaufbeurer Eisstation, das dabei voraussichtlich zum letzten Mal vor Ablauf der Betriebserlaubnis am 30. Juni 2017 als Veranstaltungsort dient. Sämtliche Erlöse des humedica-Cups gehen an ein Projekt der Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica e. V. in Äthiopien, sowie an den Jugendförderfond „JUMP“ des Stadtjugendrings Kaufbeuren. Beide bedachten Projekte schenken bedürftigen Kindern, Jugendlichen und Müttern neue Hoffnung.
Bei dem unterstützten humedica-Projekt handelt es sich um eine Kindertagesstätte in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, in der rund 180 verwaiste Kinder und Jugendliche sowie Kinder von alleinerziehenden Müttern betreut werden. Durch die Kindertagesstätte bekommen die Mütter die Chance, selbst einem kleinen Gewerbe nachzugehen, während die Kinder versorgt sind. Außerdem wird die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen durch ausgewogene Mahlzeiten gesichert und mit Bildungsmaßnahmen langfristig verbessert.
Jugend mit Perspektiven, kurz „JUMP“, ist der Fond der Kaufbeurer Jugendarbeit. Dieser Fond ermöglicht Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien die Teilnahme am Bildungs- und Freizeitprogramm des Stadtjugendrings. Hierdurch erhalten Jugendliche neue Perspektiven und einen erleichterten Zugang zu einem erfolgreichen (Berufs-)Leben.
Laut dem aktuellen Stand der Planungen wird der humedica-Cup sowohl die Teilnahme in einer Amateur- sowie einer Hobbygruppe anbieten. Die Teilnahmegebühr beträgt 150 Euro. Weitere Infos zum Turnier sowie die Möglichkeit einer unverbindlichen Teamregistrierung finden Sie auf der Homepage http://www.hockey-for-hope.de.
Außerdem werden noch dringend Medienpartner, Sponsoren und Unterstützer für das Turnier gesucht. Bei Interesse freuen wir uns über eine E-Mail an cup[at]kaufbeurer-initiative.de.

KI startet mit Neuwahlen ins Jubiläumsjahr

Die Kaufbeurer Initiative ist mit einer sehr gut besuchten Mitgliederversammlung in ihr 25. Vereinsjahr gestartet. 58 Mitglieder waren gekommen, um im Gasthaus Belfort den anstehenden Neuwahlen einen würdigen Rahmen zu verleihen und die Berichte von Vorstand Ernst Holy und Schatzmeister Günther Seydel entgegen zu nehmen.

Ernst Holy konnte von erfolgreichen Veranstaltungen mit Lebender Krippe, Lagerleben, Sommerfest und einer Sondervorstellung im Puppentheater berichten. Er lenkte den Blick der Mitglieder dann auf das anstehende Jubiläumsjahr, das mit der 25. Lebenden Krippe am 17. und 18. Dezember eingeläutet wird. Weiter sollen die Mitglieder mit kleinen, aber feinen Veranstaltungen über das ganze Jahr für ihre Treue und Mitarbeit belohnt werden. 2. Vorstand Alex Uhrle stellte dann die Planungen für eine Abschiedsveranstaltung im alten Eisstadion vor, deren Reinerlös die KI, wie ja schon von der Lebenden Krippe gewohnt, wohltätigen Zwecken zur Verfügung stellen wird. In Kürze soll dieses Ereignis den Medien und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

 

Günther Seydel stellte in seinem sehr positiven Kassenbericht nicht nur die Entwicklung des vergangenen Jahres vor, sondern zeigte auch die Entwicklung in seiner über zwanzigjährigen Tätigkeit als Schatzmeister der KI auf. Besonders stolz können die vielen Helfer auf über 70.000,-- € Spenden in den vergangenen 24 Jahren Lebende Krippe sein. Einen Hauptaugenmerk lenkte er auf die Fixkosten dieser Veranstaltung, welche mit ca. 4.000,-- € jährlich zu Buche schlagen. Dabei sind Werbung, Miete, Versicherung und Reparaturen wesentliche, jedoch gerne übersehene Hauptfaktoren. Zusammen mit den bewusst familienfreundlichen Preisen lässt dies die bisherige Spendensumme noch beeindruckender erscheinen. Die Kassenprüfer attestierten dem Schatzmeister und der gesamten Vorstandschaft eine hervorragende Arbeit und die Entlastung durch die Mitglieder fiel dementsprechend einstimmig aus

 

Wichtigster Punkt der Tagesordnung dieser sehr harmonischen Mitgliederversammlung war dann die turnusgemäße Neuwahl. Hier wurde der gesamte geschäftsführende Vorstand mit 1. Vorstand Ernst Holy, 2. Vorstand Alexander Uhrle, 3. Vorstand Thea Egermann, Schriftführer Jürgen Feldmeier und Schatzmeister Günther Seydel einstimmig wiedergewählt. Von den bisher vier Beiräten hatten sich Julia Uhrle und Günther Christmann nicht mehr zur Wahl gestellt – sie wurden mit Applaus und einer Flasche Sekt verabschiedet. So wurden ebenfalls einstimmig Angelika Lausser und Werner Lindner bestätigt und Dieter Frei, Achim Gelhaar und Stephan Kopetzky neu in den Beirat gewählt. Besonders stolz präsentierte die alte und neue Vorstandschaft dann mit Julia Egermann, Caro Merath, Jens Schnettler, Friedemann Scholz und Werner Stumpe fünf neue Beisitzer, die den Vorstand projektbezogen unterstützen werden. Sie alle sind bereits in den verschiedenen Veranstaltungen der KI in führenden Funktionen eingebunden. Somit konnte die Kaufbeurer Initiative im Jubiläumsjahr alle 15 möglichen Positionen der erweiterten Vorstandschaft bestens besetzen und kann so in den nächsten drei Jahren der neuen Wahlperiode alle anstehenden Aufgaben meistern.

 

Mit einer kleinen Beitragserhöhung um 5,-- € sowohl für Einzelmitglieder als auch für Ehepaare will die Vorstandschaft die Mitgliedschaft für Ehepaare noch interessanter machen und gleichzeitig trotz sehr guter Kassenlage weitere Freiräume einerseits für vereinsinterne Veranstaltungen, andererseits aber auch für noch stärkeres soziales Engagement schaffen. Der Ausblick auf das anstehende Jubiläumsjahr mit vielen Veranstaltungen rund um die Höhepunkte Lebende Krippe, Lagerleben und Sommerfest rundete eine gelungene und zeitlich straff geführte Versammlung ab.

 

Foto: H. Körber

Kaufbeurer Initiative besucht das Puppentheater Kaufbeuren

Am vergangenen Samstag besuchte die Kaufbeurer Initiative e. V. mit rund 50 Personen das bekannte Kaufbeurer Puppentheater. Die auf etwa 1,5 Stunden gekürzte Fassung der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart begeisterte alle Anwesenden. Die liebevoll vorgetragene Oper sorgte durch eine herausragende Arbeit der insgesamt 14 (!) Figurenspieler für höchste Unterhaltung. Gerade der etwas vorlaute Papageno kam bei den Zuschauern besonders gut. Nach der Vorstellung gab es noch Führungen durch das Puppentheater und einen Blick hinter die Kulissen. Sämtliche Figurenspieler und Helfer arbeiten ehrenamtlich und üben bis zu dreimal die Woche. Es wird keine Figur von nur einer Person gespielt, sondern es finden während der Darstellung Übergaben der Puppen statt, wovon der Zuschauer nichts merkte. Nach der kulturellen Unterhaltung lud die KI noch zu einer Verköstigung in Form von kleinen Häppchen und Getränken ein.
Die Besucher der KI waren sich einig: Das Kaufbeurer Puppentheater ist der berühmten Augsburger Puppenkiste ebenbürtig.

Die Kaufbeurer Initiative e. V. bedankt sich herzlich beim Team des Kaufbeurer Puppentheaters sowie den Helfern, die einen wunderbaren Abend ermöglichten. 

 

 

Hockey for Hope

Lebende Krippe

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