Ehrung des KI-Schatzmeisters Günther Seydel

Günther Seydel, Schatzmeister der Kaufbeurer Initiative e. V. sowie Ehrenamtsträger in verschiedenen Kaufbeurer Vereinen wird aufgrund seiner ehrenamtlicher Leistungen mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für im Ehrenamt tätige Frauen und Männer ausgezeichnet. Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse würdigte die Verdienste von Güschi in verschiedenen Vereinen und der 1. Vorsitzender der Kaufbeurer Initiative e. V. Ernst Holy bedankte sich für 22. Jahre Schatzmeistertätigkeit sowie seinem breiten Engagement innerhalb der KI. Sein weiterer Dank geht an Günther Seydels Frau Elli, welche ihn stets unterstützte. 

 

Hockey for Hope ein voller Erfolg

Im Rahmen des von der Kaufbeurer Initiative veranstalteten Benefiz-Inline-Hockey-Turniers „Hockey for Hope“ konnten nach aktueller Hochrechnung etwa 3.000€ für den guten Zweck erwirtschaftet werden. Zum Programm gehörten nicht nur das Turnier sondern auch die Party mit der Punkband SubZero sowie DJ Feliksen.

 

Noch bevor das erste Spiel stattfand, musste der Spielplan verändert werden, da am Turniermorgen die Mannschaft der Breisgau Beasts aus Freiburg kurzfristig aufgrund von Ausfällen ihre Teilnahme absagen mussten. Nach Rücksprache mit den anderen zehn teilnehmenden Teams konnte das Problem schnell gelöst werden. Mehrere Teams wurden von zahlreichen aktiven und ehemaligen Eishockey-Profis unterstützt, was das Niveau deutlich anhob und die Zuschauer bekamen spannende und hochklassige Spiele zusehen. Da die ursprüngliche Planung den Ball als Spielgerät vorschrieb, einige Teams jedoch den Puck bevorzugten, hat man sich auf den Kompromiss geeinigt, dass vor jeder Begegnung die Mannschaften ausmachten, ob sie mit Puck oder Ball spielen, was bei dem einen oder anderen Zuschauer für ein wenig Verwirrung sorgte. Die Ergebnisse, Tabellen und Statistiken konnten via einer während des Turnier getesteten Software von itletics live verfolgt werden, auch wenn es hier an der einen oder anderen Stelle noch hakte. Bereits in seinem ersten Spiel verletzte sich ein Spieler der Lemmy Krevets Nürnberg so schwer, dass das Turnier für ihn beendet war. Am Ende des Tages standen die Rollschuhfreunde Allgäu sowie der ERC Augsburg als jeweilige Gruppensieger fest. Am Abend stand noch die Playersnite mit der Punkband SubZero und DJ Feliksen auf dem Programm.

 

Durch den starken Regen am Vormittag des Finaltages tropfte es bei einem Tor auf die Spielfläche, wodurch immer wieder Unterbrechungen notwendig waren, um das Wasser zu beseitigen und zudem, um die Chancengleichheit zu wahren, die Seiten nach der halben Spielzeit gewechselt wurden. Zudem musste bei drei Begegnungen der Gewinner via Penaltyschießen ermittelt werden, wovon eins sogar über 15 Runden ging. Die hochkarätigste Begegnung des Turniers war das Halbfinale zwischen den Rollschuhfreunden Allgäu, mit einigen ehemaligen ESVK-Spielern auf der einen und die Augsburg Selects mit diversen ehemaligen und auch noch aktiven Spielern der Augsburger Panther auf der anderen Seite, bei welchem sich die Augsburg Selects mit 1:3 durchsetzen konnten. Aufgrund der nassen Fläche und des Penaltyschießens verzögerte sich das Finale um etwa eine Stunde. Das Finale war ganz in den Augsburger Farben, denn neben den Augsburg Selects erreichten die ERC Augsburg Daltons mit dem punktbesten Spieler, DEL2-Verteidiger Dominic Auger der Bietigheim-Bissingen Steelers das Finale. Zu dieser Begegnung kam es bereits in der Gruppenphase, welches der ERC mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Das Finale ging ebenfalls 3:2 aus, nur diesmal für die Augsburg Selects. Beide Tore für den ERC Augsburg erzielte Dominic Auger, für die Augsburg Selects trafen Andreas Römer, Alexander Thiel und Patrick Spingler. 

 

Die bei der Siegerehrung verliehenen Medaillen und Pokale wurden von der Agnes-Wyssach-Förderschule angefertigt, durch deren Erlös eine Klassenfahrt für Schüler u.a. aus Heimen finanziell unterstützt wird. 

 

Primär werden von dem Geld zwei Projekte unterstützt: Eine Kindertagesstätte im ärmsten Stadtteil der Hauptstadt Äthiopiens, Addis Abeba, betrieben von der Hilfsorganisation humedica e. V. und der Jugendhilfsfond „JUMP“ des Stadtjugendrings, mit welchem Kinder und Jugendliche aus mittellosen Familien die Chance erhalten, etwas mehr am sozialen Leben teil zu nehmen. 

 

Die Kaufbeurer Initiative e. V. bedankt sich bei allen Teams, Zuschauern, Helfern und Sponsoren für die tolle Unterstützung!

 

Alle Ergebnisse und Statistiken finden sich auf www.hockey-for-hope.com unter „Turnier“.

 

Nachfolgend die Platzierungen der Teams:

1. Augsburger Selects

2. ERC Augsburg Daltons

3. Rollschuhfreunde Allgäu

4. RSC Bulls Bahlingen 

5. Buron Warriors Kaufbeuren

6. ERC Strassberg Bulldogs

7. Icebulls Augsburg

8. Team Hockey for Hope

9. EC Feger Kaufbeuren

10. Lemmy Krevets Nürnberg
Turniersieger Augsburger Selects

Siegerteam Augsburger Selects - Foto: Luca Riccobono

Gemeinsame Resolution von CSU, FW und KI zum barrierefreien Bahnhof

Die KI, CSU und FW haben gemeinsam eine Resolution an den Stadtrat gestellt. Ziel ist es den Ausbau des barrierefreien Bahnhofs voranzubringen.

Zur Vorgeschichte:

Anfang des Jahres hat H. Pohl allen Stadtratsfraktionen ein Gesprächsangebot übermittelt. Dieses Angebot hat die KI-Fraktion angenommen.

Bei dem Gespräch ging es um die Möglichkeit einer Zusammenarbeit und eine Art Vergangenheitsbewältigung. Es wurde klar angesprochen was einem gepasst hat und was nicht. Im Zuge dieser Unterhaltung hat H. Pohl klargestellt, dass er mit einer Zeitungsanzeige am Ende der letzten Kommunalwahl, über das Ziel hinausgeschossen sei und entschuldigte sich bei uns. Diese Entschuldigung wurde angenommen.

Die KI will dazu beitragen, atmosphärische Störungen im Stadtrat zu beseitigen und lädt alle Fraktionen dazu ein. Nach unserem Motto "Das Beste für die Stadt" wollen wir wichtige Themen gemeinsam angehen und wir sehen, nicht nur mit dieser Resolution, gemeinsame Schnittmengen.

 

Nachfolgend der Wortlaut der Resolution:

Barrierefreier Bahnhof —Jetzt!

Der Stadtrat der Stadt Kaufbeuren beschließt folgende

Resolution:

Kaufbeuren braucht einen barrierefreien Bahnhof! Wir fordern die Verantwortlichen bei der Deutschen Bahn sowie beim Bund (Bundesregierung und Deutscher Bundestag), aber auch den Freistaat Bayern (Bayerische Staatsregierung und Bayerischer Landtag) auf, umgehend die Weichen dafür zu stellen, dass der Kaufbeurer Bahnhof bis 2021 komplett barrierefrei ist.

Kaufbeuren ist mit 45 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt südlich von München. Bayernweit liegt Kaufbeuren auf Platz 22, in Deutschland auf Platz 244 in der Rangliste der größten Städte. Der Bahnhof gehört mit beinahe 5000 ein- und aussteigenden Fahrgästen unter den insgesamt 4500 Bahnhöfen und Bahnhalten zu den großen in Deutschland. Dennoch ist er nicht barrierefrei erreichbar.

Barrierefreiheit ist eine Vorgabe der UN-Behindertenrechtskonvention. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen haben einen Anspruch auf barrierefreien Zugang zu öffentlichen Einrichtungen und somit auch zu Bahnhöfen, Wir akzeptieren es daher nicht, wenn Barrierefreiheit nur in Angriff genommen wird, sofern anderweitiger Sanierungsbedarf besteht.

Die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag haben die Barrierefreiheit in vielen Debatten und Willensbekundungen zu Recht als zentrale Aufgabe bezeichnet und ihre Bedeutung hervorgehoben. Diese selbst gesteckten Ziele gilt es nun praktisch umzusetzen und den Menschen in Kaufbeuren und dem umliegenden Ostallgäu ein barrierefreies Mobilitätsangebot zu machen.

Der Bund soll auch als hundertprozentiger Eigentümer der Bahn seinen Einfluss dahingehend geltend machen, dass die DB Station und Service AG die Planung und die Realisierung des barrierefreien Ausbaus unverzüglich in die Hand nimmt. Eine reine Orientierung am Sanierungsbedarf des gesamten Baukörpers ist weder zielführend noch entspricht es den Vorgaben der Behindertenrechtskonvention.

 

Auch wenn die originäre Zuständigkeit bei der Bahn und beim Bund liegt: Auch der Freistaat Bayern ist hier gefordert. Der Bayerische Ministerpräsident hat in seiner Regierungs-erklärung im Oktober 2013 das Ziel vorgegeben, Bayern solle bis 2023 im öffentlichen Raum und im Personennahverkehr barrierefrei sein. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert der Freistaat Bayern im „BayernPaket" den barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen, auch wenn dies nicht originär zum Aufgabengebiet des Freistaats gehört. Die Staatsregierung soll nun Kaufbeuren nachträglich in den Projektzeitraum 2019 bis 2021 aufnehmen und der Bayerische Landtag die hierfür erforderlichen Mittel im Haushalt bereitstellen (Planungskosten im Nachtragshaushalt 2018, die Umsetzung der Maßnahme in den folgenden Haushaltsjahren).

Übergabe der Spenden der Lebenden Krippe 2016

Dieses Jahr feierte die Lebende Krippe der Kaufbeurer Initiative das 25jährige Jubiläum.
Erstmals erfasste die Grippewelle so viele Mitwirkende und Helfer, dass es erhebliche Engpässe bei der Besetzung der einzelnen Bereiche gab. Darum geht ein besonderer Dank an all die Personen, die kurzfristig eingesprungen sind. Anlässlich der 25jährigen Geschichte wurde ein ökumenischer Gottesdienst an der Lebenden Krippe gefeiert. Er fand großen Anklang und Zuspruch.
Als Reinerlös können dieses Jahr 4.000 € gespendet werden. Der Betrag geht wie immer, in Kleinbeträgen, an Bedürftige von Stadt und Land. Die Übergabe erfolgt durch die Personen, die die Bedürftigen betreuen oder kennen. Insgesamt hat die Kaufbeurer Initiative in den 25 Jahren 75.000 € gespendet.
Ein besonderer Dank geht an die Musikgruppen von Stadt und Land, die die Lebende Krippe musikalisch umrahmen.

Spendenübergabe Lebende Krippe

Personen auf dem Bild:

Pfarrerin Britta Gamradt  (Dreifaltigkeitskirche)

Pfarrer  Bernhard Waltner (St. Martin)

Johann Marschall (SKM)

Hubert Eibner (Kath. Evang. Soz ialstation)

Günther Seydel (Schatzmeister KI)

Erika Holy (Spendenhut Krippe)

Ernst Holy (1. Vors. KI)

Anträge zu Wertstoffhof und Schwanenweiher

Die KI hat Anfang des Jahres 2 Anträge, gemeinsam mit der CSU, an den Oberbürgermeister gestellt:

1. Errichtung eines überdachten, akzeptablen und permanent nutzbaren Wertstoffhofs, nach heutigen Standards, an der Mindelheimer Straße.

Planungskosten sind im HH 2017 eingestellt.

Der Verwaltungsausschuss stimmte am 24.01.17 bei den Haushaltsberatungen einstimmig zu.

 

2. Das Bauvorhaben „Forettle“ schreitet voran. Wir wollen die gegenüber liegende Seite aufwerten, insbesondere geht es uns, um die Aufwertung des derzeit unansehnlichen Areals am Schwanenweiher.

 

Der Antrag wurde einstimmig positiv an die Verwaltung empfohlen, um weitere Verhandlungen mit Grundstückeigentümer zu führen.

Hockey for Hope

Lebende Krippe

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