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Auch heuer waren KI und Förderverein leider wieder gefordert, sich über eine Ausrichtung ihrer Lebenden Krippe 2021 eingehend zu beraten. 28 Jahre lang hat die Lebende Krippe Tausenden Familien und besonders den Kindern einen stimmungsvollen Einstieg in das Weihnachtsfest geschenkt und aus den Spenden und den Verkaufserlösen fast 80.000,– Euro direkt und unbürokratisch an Bedürftige in und um Kaufbeuren weitergegeben. Bereits 2020 musste die Lebende Krippe dann pandemiebedingt abgesagt werden.

Beschlossen wurde letztlich unter dem Eindruck sprunghaft steigender Zahlen und inzwischen roter Krankenhausampel in ganz Bayern die erneute Absage der Lebenden Krippe auch für 2021.

Der Slogan „Das Beste für die Stadt“ bedeutet für uns vor allem „das Beste für die Menschen“. Auch wenn unter Umständen auch im Dezember noch eine wie auch immer beauflagte Durchführung möglich ist, überwiegen doch die Sorgen um die Gesundheit, von Besuchern Musikern und eigenen Mitwirkenden. Die Ballungszonen vor der Krippe und dem Verkaufsstand lassen sich nicht entzerren, die Helfer in Küche, Spüle und Kassenhaus, sowie die Darsteller im Aufwärmbereich können ebenso wie die Musiker keine vernünftigen Abstände einhalten. Zudem würde ein einziger Infektionsfall in diesen Bereichen mit den resultierenden Quarantänemaßnahmen den sofortigen Abbruch mit einschneidenden finanziellen Risiken erfordern. Eine 3G/2g-Regelung ist mitten im Wald und bei den unterschiedlichen Zugangswegen, z.B. von Biessenhofen kommend, keinesfalls verlässlich umsetzbar.

Schweren Herzens und mit einem tiefen Bedauern mussten wir nach langer Beratung feststellen, dass eine verlässliche Planung und eine gesicherte Durchführung nicht möglich sind. Uns bleibt wieder nur, auf das Jahr 2022 zu blicken und zu hoffen, dass wir dann endlich wieder zur Normalität und zu liebgewonnenen Events zurückkehren dürfen.

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