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Vor der letzten Stadtratssitzung besuchten unsere Stadtratsmitglieder Robert Klauer und Alexander Uhrle den Vortrag von pro-micron und der Hochschule Kempten zum Thema Digitalisierung in der Zerspanung. Nachfolgend ein Eindruck von Alexander Uhrle

Bevor es gestern zur Stadtratssitzung ging, luden die Hochschule Kempten und die Firma Pro-micron GmbH zur Vorstellung des neuen Technologie-Transfer-Zentrums für Digitalisierung in der Zerspanung ein. In einem Rohbau folgte ich bisher noch keinem Vortrag, dieser schuf aber eine interessante Atmosphäre auf Bevorstehendes: Man möchte in Kaufbeuren das Epi-Zentrum in diesem Sektor werden. Ich selbst dachte mir, was, laienhaft ausgedrückt, an dem Bohren von Löchern, außer der Maschinensteuerung schon groß digitalisiert werden kann, aber weit gefehlt: Durch die Anbringung von vielen Sensoren im Werkzeug wie dem Bohrkopf selbst und der Hilfe von Big Data, kann eine KI aus den Daten lesen, ob die Bohrung wie gewünscht abgelaufen ist oder das Werkzeug noch in Ordnung ist, was man meist nicht so einfach während des Betriebs erkennen kann. Dem entsprechend können z. B. weitere automatisierte Prozesse folgen. Die Schwierigkeit hier ist nicht nur das Anlernen der KI sondern auch das Verbauen der Sensoren, denn jeder kann sich vorstellen, wie die Bedingungen innerhalb eines Bohrers bei 21.000 Umdrehungen sind. Die Sensoren müssen aber zuverlässig liefern. Das ist wirklich sehr spannend was hier in Kaufbeuren passiert :-).

Vielen Dank für den Vortrag an die Hochschule Kempten und pro-micron!

, Besuch Technologie-Transfer-Zentrum und Anregung Wertstoffinsel

In der darauffolgenden Stadtratssitzung regte Alexander Uhrle an, bei einer Verlagerung des Wertstoffhofes der Liegnitzer Straße, eine Wertstoffinsel dort einzurichten. Dies nahm die Verwaltung mit.

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